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Editorial Februar 2016


572502_MMDB132960_Donner3_Wilhelm_HVB_120px.jpg Der Autor:
Dr. Wilhelm Donner
 
ist Chefredakteur der Sozialen Sicherheit im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.




EDITORIAL


Liebe Leserinnen und Leser!

 

Die Februar-Ausgabe der Sozialen Sicherheit beginnt mit dem Themenschwerpunkt „Kinder- und Jugendgesundheit“. Kinderarzt und Psychiater Dr. Klaus Vavrik (Österr. Liga für Kinder- und Jugendgesundheit) stellt in seinem einleitenden Beitrag fest, dass gesundheitliche Chancengerechtigkeit von Beginn des Lebens an eine der wichtigsten Ressourcen sei, die man Kindern mit auf ihren Lebensweg geben könne. Seine Kollegin Mag. Theresia Herbst befasst sich im der Reproduktionsmedizin bzw. mit den Neuerungen des Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetzes 2015. Der Ist-Zustand genügt nach Meinung der Autorin noch nicht den Kriterien des Kindeswohls, also jenen des noch ungeborenen Lebens und es wird über den Weg einer Ministerialverordnung eine Nachbesserung angeregt, die die Empfehlungen aus der Stellungnahme der Liga für Kinder- und Jugendgesundheit berücksichtigt.

 

Mag. Sven Arne Plaß (Hauptverband) erläutert in seinem Beitrag die Neuerungen zur sog. „Gratiszahnspange“ bzw. der neuen kieferorthopädischen Versorgung, wie sie seit 1. Juli 2015 in Kraft getreten sind. Dabei geht es um die Verbesserung der Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen. Anhand von Fallbeispielen werden verschiedene Abläufe im Prozess der Krankenbehandlung bis zur Kostenerstattung beschrieben, in dem vor allem ein großer Wert auf die Qualitätssicherung gelegt wird.

 

Abschließend legt Regine Marcian (Hauptverband) den Stand der Entwicklung beim Verordnungskatalog dar, der als Projekt aus dem Rahmen-Pharmavertrag von 2008 als ein Katalog mit dem Ziel realisiert wird, Verordnung, Planung und Durchführung von funktionellen Therapien im Kindes- und Jugendalter effektiv zu gestalten. Dazu wurden im Juni 2015 in Salzburg und im September in Niederösterreich zwei Modellregionen zur Evaluierung gestartet.

Im Februar eines jeden Jahres werden die personenbezogenen, statistischen Daten publiziert und so auch heuer für das Jahr 2015 zum Beschäftigtenstand, zur Anzahl der Pensionen, aber auch zu sämtlichen Erwerbstätigen (inkl. Selbständige) und Bauern sowie die Mehrfachbezüge an Pensionen, erhoben zum Stichtag 1. Juli 2015.

 

Am 1. Jänner vor 60 Jahren trat das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) in Kraft. Aus diesem Anlass wurde eine Festschrift – verfasst von Guenther Steiner – präsentiert, deren zweiten Teil der Kurzfassung (Unfall- und Pensionsversicherung) Sie in dieser Ausgabe nachlesen können.


Dr. Wilhelm Donner