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Weltkrebstag: Informationskampagne des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms wird heuer fortgesetzt

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4. Februar 2016


Auch 2016 wird das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm weiter über die kostenlose Mammografie informieren und auf die Möglichkeit dieser wichtigen Früherkennungsmaßnahme hinweisen.
Es wird dabei vermehrt auf die direkte Kommunikation mit Frauen gesetzt.

 

Für Ulrike Rabmer-Koller, die Vorstandsvorsitzende im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, ist Information eine zentrale Funktion jeder Präventions-Initiative: „Möglichst viele Frauen sollen die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen nutzen und damit Brustkrebs in möglichst frühen Phasen erkennen. So können wir die Heilungschancen deutlich erhöhen. Wir investieren deshalb auch 2016 in die Bekanntmachung der Brustkrebs-Vorsorge und wollen in diesem Jahr die Frauen in Österreich viel direkter erreichen. Über die klassischen Instrumente der Werbung und der Medienarbeit hinaus, setzen wir dabei auf Veranstaltungen, aber natürlich auch den telefonischen Kontakt und die Nutzung sozialer Medien.“

 

Prominente Frauen weiterhin für die Brustkrebs-Früherkennung

 

Seit 2015 wird das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm von acht prominenten Frauen unterstützt: Vera Russwurm, Barbara Karlich, Elisabeth Engstler, Barbara Wussow, Christa Kummer, Lisl Wagner-Bacher, Proschat Madani und Maria Köstlinger sind auch 2016 wieder in Anzeigen und TV-Spots, die seit kurzem wieder im Fensehen laufen, zu sehen. „Nehmen Sie sich Zeit für das kostenlose Angebot der Brustkrebs-Früherkennung. Leider können wir Brustkrebs nicht verhindern, aber früher erkennen und dadurch die Heilungsschancen erhöhen“, sagt Star-Moderatorin Vera Russwurm.

 

Das Angebot wird immer besser angenommen

 

Seit Start des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms im Jänner 2014 wurden rd. 1,5 Millionen Einladungsbriefe an Frauen versendet und rund 1,25 Millionen Mammografien dokumentiert. Bereits im ersten Programmjahr wurden 66.000 Frauen im Alter von 45 bis 69 Jahren, die zuvor noch nie oder schon lange nicht bei der Mammografie waren, erreicht. „Ich freue mich ganz besonders darüber, dass gerade Frauen der Kernzielgruppe das kostenlose Angebot der Sozialversicherung, alle 2 Jahre zur Früherkennungsmammografie zu gehen, nutzen“, so die Leiterin des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms, Romana Ruda. Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm läuft nun seit 2 Jahren: Es ermöglicht Frauen ab 40 alle 2 Jahre nur mit ihrer e-card zur Früherkennungsmammografie zu gehen. Bei medizinischer Notwendigkeit, z.B. bei Beschwerden oder einem erhöhten Brustkrebs-Risiko kann die Mammografie jederzeit und altersunabhängig mit Überweisung erfolgen.

  

www.frueh-erkennen.at  

https://www.facebook.com/frueherkennen.oesterreich/#

 

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm bietet erstmals systematische, qualitätsgesicherte Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchungen in ganz Österreich. Alle Untersuchungen werden dokumentiert und evaluiert. Frauen ab 40 Jahren können im Rahmen dieses Programms alle zwei Jahre kostenlos eine Früherkennungsmammografie in Anspruch nehmen. Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren können alle 24 Monate mit ihrer e-card zur Früherkennungsmammografie gehen; eine Einladung oder Zuweisung zur Untersuchung ist nicht notwendig. Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren bzw. ab 70 Jahren können sich bei der Telefon-Serviceline unter 0800 500 181 oder online auf www.frueh-erkennen.at zum Programm anmelden. Nach der Freischaltung ihrer e-card können sie ebenfalls alle 2 Jahre mit dieser zur Früherkennungsmammografie gehen. Das qualitätsgesicherte Mammografie-Screening gilt derzeit als die verlässlichste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Umfassende Qualitätskriterien für die Untersuchung – wie eine standardisierte Doppelbefundung nach dem 4-Augen-Prinzip sowie neueste technische Geräte – und verbindliche Zertifizierungen für die am Früherkennungsprogramm teilnehmenden Radiologinnen und Radiologen sichern die hohe Qualität des Programms.

 

Bei Beschwerden, Krankheitsverdacht, in der Nachsorge nach einer Brustkrebserkrankung oder bei familiär erhöhtem Risiko kann der Arzt/die Ärztin weiterhin unabhängig vom Alter jederzeit zur diagnostischen Mammografie zuweisen.

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Sozialversicherung, Ländern und Österreichischer Ärztekammer.

 

Fotos zur Illustrierung des Themas Brustgesundheit

 

Mit dem Hintergrund das Thema Brustgesundheit anders –abseits von Bildern, die eine Mammografie zeigen –zu illustrieren, sind in Zusammenarbeit mit einer Fotografin neue Bilder entstanden. Diese zeigen Figuren und Skulpturen aus dem öffentlichen Raum und können ab sofort von Medien honorarfrei verwendet werden, wenn es darum geht Brustgesundheit zu illustrieren. Sie stehen zum Download auf http://www.frueh-erkennen.at/presse/#Fotos und Grafiken zur Verfügung.