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Editorial Jänner 2016


572502_MMDB132960_Donner3_Wilhelm_HVB_120px.jpg Der Autor:
Dr. Wilhelm Donner
 
ist Chefredakteur der Sozialen Sicherheit im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.




EDITORIAL


Liebe Leserinnen und Leser!

 

Die erste Ausgabe im neuen Jahr stellt Mag. Ulrike Rabmer-Koller, neue Vorsitzende des Verbandsvorstandes des Hauptverbandes vor, die am 15. Dezember einstimmig vom Verbandsvorstand gewählt wurde. Und von der letzten Generalversammlung der laufenden Funktionsperiode der SVB wird aktuell berichtet.

Am 1. Jänner vor 60 Jahren trat das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) in Kraft. Aus diesem Anlass fand am 12. Jänner im Plenarsaal des Parlaments ein Festakt mit BP Dr. Heinz Fischer statt, in der auch eine Festschrift präsentiert wurde, deren Kurzfassung Sie in dieser sowie in der Februar-Ausgabe nachlesen können.

Die nicht ganz zufriedenstellende Situation in Österreich im Bereich der 24-Stunden-Betreuung stellen Mag. Andrea Schmidt und Dr. Kai Leichsenring (Europ. Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung) in ihrem Fachbeitrag dar. Dabei wird auf die Arbeitsbedingungen ein Augenmerk gelegt, jedoch auch auf den Kontext, in dem die 24-Stunden-Betreuung stattfindet. Auf der Grundlage empirischer Studien werden daraus Handlungsoptionen für die Praxis abgeleitet.

Mag. Martin Scheuringer (Hauptverband) befasst sich in seinem kurzen Beitrag mit der Sichtbarmachung von Leistungen in unserem Gesundheitssystem, wobei es um den Gesundheitszustand der Bevölkerung und weniger um die Ärzte geht. Dazu soll eine Reihe von Indikatoren gefunden werden, wodurch eine vergleichende Messung von sog. „Health Outcomes“ ermöglicht wird.

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der bäuerlichen Krankenversicherung gibt Dr. Georg Schwarz (SVA der Bauern) einen Einblick in die soziale Entwicklung und die leistungsrechtlichen Verbesserungen der Bauern. Im Herbst des Jahres 1965 wurde deren soziale Krankenversicherung eingeführt, im Frühjahr 1966 wurden die ersten Leistungen ausbezahlt. Danach folgte – begleitet durch erhebliche Proteste der Ärzte – der Umstieg von der Vorfinanzierung in Form des 20-prozentigen Selbstbehaltes durch die Patienten auf das Krankenscheinsystem.

Abschließend wird noch über zwei Tagungen aus den Bundesländern berichtet: In der Kärntner GKK wurde mit Fachexperten über Antibiotika und Hygiene diskutiert und in der OÖGKK fand wieder ein Symposion mit Zahnärzten und Kieferorthopäden statt, bei dem man Erkenntnisse sowohl über spezifische Probleme bei Jugendlichen als auch über die Zahnpflege bei hochbetagten Patienten austauschte.


 


Dr. Wilhelm Donner