DRUCKEN

Sucht & Migration


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Forschungsfragen


  • Welche Unterschiede gibt es im Verständnis von Sucht und Drogen unter Personen mit
    und ohne Mirgrationshintergrund?
  • Welche Rolle spielen kultur- und migrationsspezifische Faktoren?
  • Inwiefern entsprechen Konzepte der Präventionsarbeit der heutigen österreichischen
    Bevölkerung?
  • Welche Maßnahmen kommen den Ansprüchen einer pluralisierten Gesellschaft entgegen?




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Zielgruppen und Forschungsmethoden


Zielgruppen:

  • Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund
  • Relevante ExpertInnen aus der Theorie und Praxis der Sucht- und Präventionsarbeit
  • VertreterInnen der öffentlichen Verwaltung und Zivilgesellschaft


Methodenkombination:

  • Qualitative Interviews: MigrantInnen der 1. Generation
  • Quantitative Online-Erhebung: Menschen mit und ohne MH
  • Fokusgruppen: Diskussionen mit ExpertInnen
  • Literatur: Vergleich von Konzepten und Praxisbeispielen in der Präventionsarbeit
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Ergebnisse


Migrationsspezifische Besonderheiten:

  • fehlende gesellschaftliche Einbindung als mögliche Suchtursache
  • Fokus auf innerfamiliären Umgang mit Suchtproblematik
  • weniger Wissen über spezialisierte Einrichtungen


Strukturelle und universelle Suchtprävention:

  • Verankerung interkultureller Kompetenzen und diversitätssensibler Maßnahmen
  • Diversity-Management, Vernetzung
  • Förderung der Stressbewältigungs- und Kommunikationskompetenz
  • Familienzentrierte Arbeit