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Höhere Leistungen und neue Systematik der Mindeststandards: Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung


DSA Peter Stanzl, MAS Der Autor:
DSA Peter Stanzl, MAS

ist Leiter der Gruppe Sozialplanung in der Magistratsabteilung 24 (Gesundheits- und Sozialplanung). In dieser Funktion hat er das Land Wien bei den Verhandlungen zur Bedarfsorientierten Mindestsicherung vertreten und die Einführung in Wien im Rahmen eines Projektes begleitet.

Kurzfassung
Der Artikel gibt einen Überblick über die Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS), stellt jedoch keinen juristischen Kommentar dar. Dargestellt werden vor allem die wesentlichen Unterschiede zur „offenen Sozialhilfe“ sowie jene zwischen den Bundesländern. Weiters werden Informationen über sozialpolitische Überlegungen und Hintergründe, die zur Einführung der BMS geführt haben, gegeben. Soweit heute schon beurteilbar, wird auf die Stärken und die Schwächen der neuen Leistung eingegangen. Die Sichtweise des Autors ist dabei stark durch die Wiener Situation geprägt. Daten und Fakten zur BMS in Österreich sowie erstmalig auch zu den über die BMS krankenversicherten Personen in Wien ergänzen den Bericht. Am Schluss erfolgen noch eine abschließende Bewertung der BMS sowie eine Einschätzung künftiger Weiterentwicklungsmöglichkeiten.