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Versicherungsmathematisch korrekte Pensionsabschläge


Univ.-Prof. DDr. Johann K. Brunner Die Autoren:
Univ.-Prof. DDr. Johann K. Brunner

lehrt Finanzwissenschaft am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Linz. Sein Arbeitsgebiet umfasst die Ökonomie des öffentlichen Sektors, insbesondere Theorie und Politik der Besteuerung und der Sozialversicherungen. Ein spezieller Forschungsschwerpunkt ist die ökonomische Analyse der Pensionsversicherung.

Mag. Bernd Hoffmann Mag. Bernd Hoffmann

studierte Wirtschaftswissenschaften an der Univ. Linz mit den Schwerpunkten öffentl. Sektor sowie Umwelt- und Industrieökonomie. Er beschäftigte sich intensiv mit der österr. Pensionsversicherung. Für das Forschungsprojekt zu fairen Regeln für die Wahl des Pensionsantrittsalters war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Finanzwissenschaft am Institut für Volkswirtschaftslehre beschäftigt.

Kurzfassung
Versicherungsmathematisch korrekte Abschläge sind durch die Forderung charakterisiert, dass ein vorzeitiger Pensionsantritt zu keiner erhöhten Belastung für die Pensionsversicherung führen soll, verglichen mit dem Antritt zum regulären Alter. Solche Abschläge wurden für Österreich unter Verwendung einer Stichprobe von Personen, die 2008 vorzeitig die Pension angetreten haben, berechnet. Es ergeben sich tendenziell höhere Werte als die derzeit vorgesehenen. Als kritisch erweist sich dabei vor allem, welche Annahmen über die wegen des vorzeitigen Pensionsantritts entfallenden Beiträge getroffen werden.