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Public Health Report



Die demografischen, medizinischen und wirtschaftlichen Entwicklungen stellen unser Gesundheitssystem in den nächsten Jahrzehnten vor bisher nicht gekannte Herausforderungen. Die schwierige Aufgabe wird darin bestehen, eine für alle Menschen zugängliche, bedarfs- und qualitätsgerechte sowie kosteneffiziente Krankenversorgung bereitzustellen.
Vor dem Hintergrund, dass benachteiligte Bevölkerungsgruppen nachweislich geringere Gesundheitschancen aufweisen und die Abläufe im Versorgungssystem dieses Problem noch verstärken, müssen große Anstrengungen unternommen werden, um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung nachhaltig zu fördern, unabhängig von Einkommen, Bildungsstand oder Beruf.
Eine an der Krankenversorgung ausgerichtete Gesundheitspolitik würde allerdings zu kurz greifen.
Eine moderne Gesundheitspolitik, orientiert an Public Health, verbindet wissenschaftliche, organisatorische und politische Anstrengungen mit dem Ziel, die Gesundheit von Populationen oder definierten Teilpopulationen zu fördern und die Gesundheitssysteme bedarfsgerechter und wirtschaftlicher zu gestalten. Themen wie bedarfsgerechte Versorgung, Qualität, Wirksamkeit, Effizienz, ungehinderter Leistungszugang und Versorgungsgerechtigkeit stehen im Vordergrund, um der Bevölkerung langfristig eine optimale Gesundheitsversorgung zu bieten.

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger beauftragte die London School of Economics and Political Science mit der Analyse des Status Quo von Public Health in Österreich sowie mit der Erstellung von Empfehlungen zur Verbesserung. Der vorliegende Bericht soll aufzeigen in welchen Bereichen Österreich Aufholbedarf im Bereich Public Health besteht, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Wir hoffen, dass sich daraus für die Menschen in Österreich ein fruchtbarer Diskurs entwickelt.


linkPublic Health Report (2.2 MB)