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PSA basiertes ProstataScreening


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Hintergrund
Aufgrund der aktuellen Empfehlungen der U.S. Preventive Services Task Force (2012) hinsichtlich PSA-Bestimmung im Rahmen eines Prostata Screenings wurde die Abteilung EbM/HTA ersucht die derzeitigen aktuellen Empfehlungen hinsichtlich Prostata Screening mittels PSA-Bestimmung, die relevant sein können, kurz zusammenzufassen.

Methodik
Es wurde eine Leitliniensuche über den Zeitraum 2010-2012 durchgeführt. Die Aussagen wurden extrahiert und tabellarisch dargestellt.

Ergebnisse
Insgesamt wurden 8 Leitlinien zum Thema Prostata Screening gefunden, die Aussagen zur PSABestimmung enthielten.

4 Leitlinien raten von PSA-basiertem Screening ab.

3 Leitlinien empfehlen PSA-Bestimmungen bei (kaukasischen) Männern ab dem 50. Lebensjahr (UpToDate: alle 2-4 Jahre bis zum 75. Lebensjahr bzw. Beendigung, wenn aufgrund von Komorbidität die Lebenserwartung < 10 Jahre ist oder bis zum 65. Lebensjahr, wenn PSA < 1,0 ng/mL ist). PSA-Bestimmung ab dem 40. Lebensjahr wird empfohlen bei Afroamerikanern und Männern mit familiärem Risiko (ProstataCa bei Verwandten ersten Grades) (3 Leitlinien), bei Einnahme von 5-alpha-Reduktasehemmer (1 Leitlinie), bei bekannter oder Verdacht auf BRCA1-
Mutation (1 Leitlinie). 3 Leitlinien geben Empfehlungen zu Untersuchungsintervallen in Abhängigkeit vom PSA-Wert.

1 Leitlinie empfiehlt PSA-Screening nur bei Vorhandensein von qualitätsgesicherten Screening-Programmen.