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Radikulärer Schmerz


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Der Weg der Behandlung des radikulären Rückenschmerzes richtet sich nach dem Verlauf. Primär wird mit Schmerzmedikation (NSAR) meist beim Hausarzt therapiert, bei Nichtbesserung erfolgt die Überweisung zum Facharzt für Orthopädie oder Physikalische Medizin und entsprechende Behandlung mit Physiotherapie. Die Physikalische Therapie erfolgt unterschiedlich nach zwei Stadien, wobei das Akutstadium mit unter zwölf Wochen Dauer und das chronische Stadium mit länger als zwölf Wochen Dauer definiert ist. Es findet sich hierbei teilweise eine weitere Unterteilung in ein Subakutstadium, das die Zeit zwischen vier und zwölf Wochen bezeichnet.
Tritt trotz Schmerzmedikation mit nicht steroidalen Antirheumatika (optional Kombination von NSAR mit Muskelrelaxantien) und physikalischer Therapie keine Besserung ein, kann bei bestehendem Bandscheibenvorfall ein operativer Eingriff (beste Evidenz Diskektomie) oder ein minimal invasiver operativer Eingriff (einzige gute Evidenz Chemonukleolyse mit Chymopapain) erfolgen. Der Zeitpunkt des Eingriffs richtet sich nach der Art der Beeinträchtigung (radikulär), eine zeitliche Angabe für die operative Intervention findet sich in National Guidelines Clearinghouse (siehe unten detailliert) mit drei Monaten (nach Beginn der Schmerzen).