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Vergabe von Versicherungsnummern


Gemäß § 31 Abs. 4 Z. 1 ASVG hat der Hauptverband seit dem Jahr 1969 einheitliche Versicherungsnummern zur Verwaltung der personenbezogenen Daten zu vergeben.

Die Vergabe einer Versicherungsnummer erfolgt auf Anforderung eines Versicherungsträgers.

Jeder versicherten Person (und jedem Angehörigen) wird genau eine Versicherungsnummer zugeordnet. Der Aufbau der Versicherungsnummer ist im Dokument „Die österreichische Sozialversicherungsnummer“ beschrieben. 

Nach Vergabe einer Versicherungsnummer werden alle für die betroffene Person relevanten Daten der Sozialversicherungsträger (Versicherungszeiten, Beitragsgrundlagen, Leistungen usw.) bei allen Versicherungsträgern und beim Hauptverband unter der der Person zugeordneten Versicherungsnummer gespeichert.

Im Hauptverband selbst sind zu jeder Versicherungsnummer folgende personenbezogene Daten im „Versichertenkataster“ abgelegt:

  • Zuname
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • akademische Grade
  • Zustelladressen
  • Angehörigenbeziehungen
  • Gebührenbefreiungen
  • Hinweise auf Versicherungsträger, die für die Person zuständig sind oder waren

Die Daten müssen beim Hauptverband jedenfalls zwanzig Jahre über den Tod der Person hinaus bzw. bis zum 120. Geburtstag der Person aufbewahrt werden.

Der Versichertenkataster des Hauptverbandes enthält derzeit Daten zu rund 14 Mio. Versicherungsnummern.