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Gesamtverträge


Die Beziehungen zwischen den Krankenversicherungsträgern und den freiberuflich tätigen Ärzten sowie den Gruppenpraxen werden durch sogenannte Gesamtverträge geregelt. Sie werden für die Krankenversicherungsträger durch den Hauptverband mit den örtlich zuständigen Ärztekammern abgeschlossen und bedürfen der Zustimmung des jeweiligen Trägers. Der Sinn dieser Konstruktion besteht darin, dass durch die Einschaltung des Hauptverbandes die Gesamtverträge möglichst nach einheitlichen Grundsätzen für die gesamte gesetzliche Krankenversicherung gestaltet werden sollen.

Auf Seite der Ärzte sind die örtlich zuständigen Ärztekammern die Vertragspartner der Gesamtverträge. In jedem Bundesland ist eine Ärztekammer eingerichtet. Die Ärztekammern sind gesetzliche Interessenvertretungen und jeder zur Berufsausübung nach dem Ärztegesetz berechtigte Arzt ist obligatorisch Mitglied dieser Kammer.