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SV-Tipp

Hier bieten wir Ihnen die Sozialversicherungs-Tipps als Service zu den verschiedensten aktuellen Themen an!

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e-Medikation: Alle Medikamente auf einen Blick


Wer mehr als ein oder zwei Medikamente gleichzeitig nehmen muss, verliert leicht die Übersicht. Doch das kann mitunter gefährlich sein: denn manche Wirkstoffe stören einander gegenseitig in ihrer Wirkung - und das nicht nur bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln. Wechselwirkungen können auch bei rezeptfreien Produkten auftreten, und das viel öfter als man denkt. 

Mit der e-Medikation, einer Funktion der elektronischen Gesundheitsakte ELGA, werden diese Risiken minimiert, und die Sicherheit bei der Einnahme von Medikamenten wird deutlich erhöht. ELGA-Gesundheitsdiensteanbieter, also z.B. der Hausarzt bzw. die Hausärztin, eine Ambulanz oder ein Spital, haben damit einen aktuellen Überblick über verordnete und in Apotheken an die Patientin oder den Patienten abgegebene Medikamente. Das minimiert die Risiken unerwünschter Wechselwirkungen bzw. Mehrfachverordnungen und erhöht die Sicherheit bei der Einnahme von Medikamenten deutlich.

Über das ELGA-Portal unter www.gesundheit.gv.at können Bürgerinnen und Bürger selbst alle eigenen ELGA-Gesundheitsdaten (e-Befunde, e-Medikationsliste) einsehen. Voraussetzung dafür ist eine Handysignatur oder Bürgerkarte (www.buergerkarte.at). Jene Bürgerinnen und Bürger, die über keinen Internetzugang verfügen, können sich an die ELGA-Ombudsstelle wenden, die die ELGA-Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Wahrnehmung und Durchsetzung ihrer Rechte unterstützt. Die ELGA-Ombudsstelle ist bei den Patientenanwaltschaften in den Bundesländern angesiedelt.

e-Medikation startet im Mai 2016 im Bezirk Deutschlandsberg in der Steiermark und wird danach Schritt für Schritt auf ganz Österreich ausgeweitet.



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Das österreichische Gesundheitswesen: – modern, – leistungsfähig und – am Bedarf der PatientInnen orientiert

Wir wollen Österreichs gutes öffentliches Gesundheitssystem noch besser machen. Es geht um die Sicherung der Qualität und der Finanzierbarkeit auch für kommende Generationen. Diese Ziele erreichen wir durch die Schaffung einer medizinischen Grundversorgung, die sich ausschließlich am Bedarf der Patienten und Patientinnen orientiert – unter dem Motto „Rund um die Uhr, zeitnah und wohnortnah“. 


Die Vorhaben der Sozialversicherung 

  • Ausbau und Stärkung des niedergelassenen Bereichs durch die Umsetzung von neuen Modellen der Zusammenarbeit von medizinischen Berufen rund um den Hausarzt. Für Patientinnen und Patienten bedeuten diese Modelle längere Öffnungszeiten, Verringerung von Wartezeiten, eine durchgehende medizinische Begleitung durch das Gesundheitswesen und vor allem mehr Zeit des Arztes für das persönliche Gespräch. 
  • Einrichtung einer qualifizierten medizinischen Erstberatung über Telefon und Internet. Dies spart allen unnötige Wege und stellt sicher, dass bei medizinischen Problemen die richtige Anlaufstelle gewählt wird.
  • Eine massive Qualitätssteigerung durch eine Verbesserung der Ausbildung für alle medizinischen Berufe. 

Weitere Informationen finden Sie auf www.sicher-versorgt.at Wenn Sie Fragen und Anregungen dazu haben, senden Sie diese an info@sicher-versorgt.at oder rufen Sie bei der Serviceline zur Gesundheitsreform an. Sie erreichen uns von Mo-Fr von 8 – 17 Uhr unter der Tel.Nr.: 050 124 2211.




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ELGA

Die elektronische Gesundheitsakte stärkt Patientenautonomie und Patientenrechte und unterstützt die Ärzte in ihrer Arbeit 

 

Für Ihre Gesundheit.

Behandelnde Ärzte können einfach und schnell auf wichtige Gesundheitsinformationen ihrer Patienten zugreifen, wenn sie für Diagnostik und weiterführende Therapie benötigt werden. Mit ELGA erhalten Patienten und Ärzte einen wichtigen Überblick über Befunde und Medikamente. Dadurch können Mehrfachuntersuchungen reduziert und gefährliche Wech­selwirkungen bei Medikamenten verhindert werden.

 

ELGA-Portal: Ihr Zugang zu Ihren Gesundheitsdaten.

In Ihre persönliche ELGA gelangen Sie mit Handysignatur bzw. Bürgerkarte. Der Zugang erfolgt über das österreichische Gesundheitsportal (www.gesundheit.gv.at). Dort haben Sie erstmals die Möglichkeit, ihre eigenen Gesundheitsdaten ein­zusehen, auszudrucken oder am Computer abzuspeichern. Zu­dem können Sie festlegen, wer auf Ihre Gesundheitsdaten zugreifen darf. Plus: Sie können einfach nachprüfen, wer wann in Ihre ELGA Einsicht genommen hat. Ärztliche und pflegeri­sche Spitals-Entlassungsbriefe sowie ausgewählte Labor- und Radiologiebefunde sind die ersten Gesundheitsinformationen, die Sie in Ihrer ELGA einsehen können.

 

Flächendeckender Ausbau von ELGA läuft.

Im Dezember 2015 sind die ersten Spitäler in Wien und der Steiermark mit ELGA gestartet. Zug um Zug nehmen danach die öffentlichen Spitäler in den anderen Bundesländern und die Unfallkrankenhäuser der AUVA an ELGA teil.


Näheres und allgemeine Informationen erhalten Sie bei der ELGA-Serviceline
unter 050 124 4411 werktags von Montag bis Freitag von 7.00 bis 19.00 Uhr sowie  unter www.elga. gv.at




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Rettungsflüge mit dem Hubschrauber


Neue Vereinbarung zwischen Sozialversicherung und Flugrettungsbetreibern bringt Kostensicherheit für Unfallopfer

Die wichtigste Aufgabe der Sozialversicherung ist es, Sicherheit im Ernstfall zu bieten. Bei der Kostenübernahme von Flugrettungseinsätzen ist das nun möglich geworden. Aus Sicht der Unfallopfer war die Kostensituation bisher unbefriedigend. Denn es gab keine klaren vertraglichen Rege-lungen zwischen der Sozialversicherung und den Flugrettungsbetreibern.

Ein fast zwei Jahrzehnte andauernder vertragsloser Zustand konnte nun beendet werden. Unter bestimmten Voraussetzungen leistet die Sozialversicherung ihren Versicherten einen Zuschuss zu den entstandenen Transportkosten bzw. werden die Kosten überhaupt zur Gänze übernommen. Im Jahr 2014 hat die Sozialversicherung für den Verletzten- bzw. Kranken-transport mit dem Hubschrauber etwas mehr als 10 Mio. Euro aufgewendet.


Die Eckpunkte der Vereinbarung

  • Mit Ausnahme von Unfällen in Ausübung von Sport und Touristik am Berg gibt es künftig keine finanzielle Belastung mehr für die Versicherten. 
  • Die Anforderung hat durch überregionale Leitstellen zu erfolgen, die es mittlerweile in allen Bundesländern gibt. 
  • Eine Kostenübernahme erfolgt grundsätzlich bei Vorliegen einer Indikation von NACA 4-6 laut Notarztprotokoll. Das sind z.B. Wirbelverletzungen, Schädel-Hirn-Trauma, Herzinfarkt bei akuter Lebensgefahr. 
  • Die bisherige chefärztliche ex-post-Bewilligung der Sozialversicherung wird ausgesetzt.
  • Zur Behandlung strittiger Fälle wird zwischen Sozialversicherung und der IG-NAH eine Kärstelle eingerichtet.

 

Weitere Infos zum Thema Flugrettung finden Sie unter www.hauptverband.at/flugrettung!




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Startschuss für neue Primärversorgung in Wien

 

Am 18. Mai 2015 eröffnete in Wien das erste Primärversorgungszentrum „PHC Medizin Mariahilf“.

Patientinnen und Patienten erwarten umfassende Betreuung unter Einbindung unterschiedlicher Gesundheitsberufe – mindestens 50 Stunden pro Woche, 52 Wochen im Jahr. Dahinter steht ein neues Modell, mit dem ein großer Schritt in Richtung innovative und moderne Versorgung gesetzt wird.

 

Das an den Bedürfnissen der PatientInnen optimierte Modell bietet viele Vorteile, wie u.a. eine wöchentliche Mindestöffnungszeit mit 50 Stunden. Tagesrand-zeiten werden dadurch abgedeckt, welche gerade für berufstätige Personen wichtig sind. Außerdem ist eine umfangreiche und abgestimmte Betreuung chronisch kranker Menschen gewährleistet.

 

Auch eine verbesserte Koordination im Gesundheitssystem wird möglich durch die Zusammenarbeit verschiedener Gesundheitsberufe, die PatientInnen durch das Gesundheitssystem begleiten. Vorteile gibt es auch auf Seiten des Ärzteteams, Arbeitszeiten können im Team familienfreundlicher gestaltet werden, Urlaubssperren gibt es nicht. Das Kernteam besteht aus drei Allgemeinmedizinern, diplomiertem Pflegepersonal sowie medizinischen Ordinations-Assistenten.

Weiters sind ein Sozialarbeiter und ein Psychotherapeut eingebunden. Zukunftsweisend sind vor allem die Organisation innerhalb des Primärversorgungszentrums sowie die enge Kooperation und regionale Vernetzung mit anderen Gesundheitsanbietern, von denen die Patientinnen und Patienten direkt profitieren werden.

 

Nächste Projekte sind in der Pipeline. Nähere Infos unter www.wgkk.at.




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Die Urlaubszeit beginnt -
Worauf DiabetikerInnen achten sollten, wenn sie auf Reisen gehen


Gut informiert und gut eingeschult gibt es keine Destination, die ein Diabetiker/eine Diabetikerin nicht aufsuchen kann.
Für DiabetikerInnen aber gilt, was für alle gilt, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen: die doppelte berechnete Menge an Medikamenten mitzunehmen, und zwar aufgeteilt auf das Hand- und das Reisegepäck. Falls man ein Blutzuckermessgerät benötigt, aber kein 2. Blutzuckermessgerät besitzt, kann man sich eines in vielen Ordinationen oder Diabetesambulanzen ausleihen.


Bei Insulin auf die Kühlkette achten! Bei Hitze bedenken, dass das Insulin aus überhitzter Haut rascher resorbiert wird; daher Spritz-Ess-Abstände reduzieren!
Alle sollten einen Diabetikerausweis in mehreren Sprachen mitführen. Insulinpflichtige sollten diesen für Notfälle direkt am Körper mittragen.
Sport im Urlaub? In der Hitze darf der vermehrte Flüssigkeitsbedarf nicht vergessen werden. Auch für Diabetiker mit Spätschäden gibt es bereits Möglichkeiten entspannt Ihren Urlaub zu genießen: Weltweit gibt es unzählige Hotels und auch eine Reihe von Kreuzfahrtschiffen, die eine Dialyse anbieten.


Also auf ins Reisebüro, Urlaub buchen und dann zu Ihrem Diabetesspezialisten.
Eine Checkliste aller Dinge und Maßnahmen findet man im Internet auf den Homepages der Diabetesselbsthilfegruppen und der Homepage von „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“.




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Viele Pensionisten erhalten heuer eine neue e-card

Im Laufe des Jahres 2015 bekommen viele Pensionisten, deren e-cards im Jahr 2005 ausgestellt wurden, neue Karten.
Der Grund dafür ist, dass bei diesen Personen die Gültigkeit der Europäischen
Krankenversicherungskarte (EKVK) auf der Rückseite
der e-card abläuft. Sollte also die Gültigkeit Ihrer Europäischen Krankenversicherungskarte heuer ablaufen, erhalten Sie automatisch, in der Regel spätestens 2 Wochen vor Ablauf, eine neue e-card.
Wenn Ihre Europäische Krankenversicherungskarte über das Jahr 2015 und länger gültig ist, erhalten Sie KEINE neue e-card. Sie können Ihre neue e-card sofort verwenden. Ihre alte e-card darf vernichtet und mit dem Hausmüll entsorgt werden.


Seit Oktober 2014 wird eine neue Generation der e-card produziert und ausgeliefert. Optisch unterscheidet sich die neue e-card von den bisher ausgegebenen Karten durch das neue Logo der Sozialversicherung sowie eine intensivere Farbgebung. Außerdem wurde die Prägehöhe der Blindenschrift erhöht, um die Buchstaben „SV“ für blinde
und sehbehinderte Menschen noch leichter tastbar zu machen.
Der neue e-card Kartenkörper zeichnet sich besonders durch eine erhöhte Lebensdauer aus.


Was sich auch mit der neuen Generation der e-card nicht ändert, ist die Tatsache, dass weiterhin auf der Karte keine medizinischen Daten gespeichert sind. Die e-card ist eine Schlüsselkarte, die den Zugang zum e-card-System und in Zukunft auch zur Elektronischen Gesundheitsakte ELGA ermöglicht. Datensicherheit wird dabei groß geschrieben, denn nur gemeinsam mit der e-card des Patienten und der Berechtigungskarte des Arztes kann auf die Daten im e-card System zugegriffen werden.
Natürlich ist es auch weiterhin möglich, die Bürgerkartenfunktion auf der e-card zu aktivieren und damit Amtswege per Mausklick von zu Hause zu erledigen.


Weitere Informationen unter www.chipkarte.at!




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Sozialversicherung stellt neuen Ratgeber „Schlaganfall– jede Minute zählt“ vor

In Österreich erleiden alljährlich rund 25.000 Menschen einen Schlaganfall, ca. 5.000 davon sind sogenannte Rezidivinsulte, also ein nochmaliger Schlaganfall nach einer erfolgten Behandlung. Die Schlaganfallhäufigkeit steigt mit em Alter an. Etwa 80 Prozent der Betroffenen sind älter als 0 Jahre. Ab dem 55. Lebensjahr verdoppelt sich die Erkrankungsrate mit jedem Lebensjahrzehnt. Der Schlaganfall ist mittlerweile die dritthäufigste Todesursache (nach Herzinfarkt und Krebserkrankungen). Ein akuter Schlaganfall ist das Ergebnis von Arterioskleroseerkrankungen, hervorgerufen durch bekannte Risikofaktoren wie Nikotin, erhöhte Blutfette, hoher Blutdruck nd erhöhte Blutzuckerwerte. Bei Akutbehandlungen ibt es in Österreich insgesamt 37 darauf spezialisierte neurologische bteilungen. Wichtig für AkutpatientInnen ist, dass sie innerhalb eines Zeitfensters von maximal 4,5 Stunden in einer solchen Abteilung versorgt werden.

Das Buch „Schlaganfall – jede Minute zählt“ ist bereits die 5. Ausgabe der Buchreihe „Gesund werden. Gesund bleiben“. Das Ziel für diese Buchreihe ist es, die Gesundheitskompetenz
der österreichischen Bevölkerung zu erhöhen.

Dieses Buch richtet sich nicht nur an Betroffene, sondern auch an deren Angehörige sowie an interessierte BürgerInnen. Ein Schlaganfall ist oft ein schwerwiegender Einschnitt, der das Leben nachhaltig verändern kann. Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist das Wissen um die Erkrankung und deren Symptome. Gerade beim Schlaganfall zählt jede Minute, um Patientinnen und Patienten so rasch als möglich zu behandeln und mögliche Folgeschäden zu vermeiden oder zu minimieren. Das Buch „Schlaganfall – jede Minute zählt“ enthält neben
allgemeinen Informationen über diese Krankheit auch Wissenswertes über Symptome und Ursachen eines Schlaganfalls.

Der Ratgeber „Schlaganfall – jede Minute zählt“ ist entweder im Buchhandel zum Preis von € 24,90 zu beziehen oder kann kostenfrei über den Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger unter presse@hvb.sozvers.at bezogen werden.




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Befreiung von der Rezeptgebühr bei Erreichen der persönlichen Einkommens-Obergrenze


Um über die Neuerungen bei der Rezeptgebührenbefreiung nach Erreichen der persönlichen Einkommens-Obergrenze zu informieren, hat der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger den Informationsfolder dazu aktualisiert. Dieser ist im Internet unter der Adresse www.hauptverband.at/rezeptgebuehrenbefreiung abzurufen bzw. steht zum Ausdruck bereit.


Die wichtigsten Fakten: Ab 1.1.2015 zahlt man für jedes Krankenkassen-Medikament in der Apotheke eine Rezeptgebühr von 5,55 Euro. Seit 2008 jedoch muss jeder Versicherte nur so lange die Rezeptgebühr zahlen, bis er im laufenden Kalenderjahr mit diesen Zahlungen einen Betrag von 2% seines Jahresnettoeinkommens erreicht. Danach ist er für den Rest des Kalenderjahres von der Rezeptgebühr befreit. In bestimmten Fällen (zB Änderung des Einkommens) kann jedoch eine Befreiung wieder wegfallen. Speziell Menschen mit hohem Medikamentenbedarf und geringem Einkommen bzw. geringer Pension werden damit spürbar entlastet.


Die Sozialversicherung hat dazu für jeden Versicherten ein eigenes Rezeptgebühren-Konto angelegt. Auf der einen Seite wird das Jahresnettoeinkommen verbucht, auf der anderen Seite werden die im laufenden Jahr bezahlten Rezeptgebühren addiert. Sobald diese eine Summe von 2% der Jahres-Nettopension/en erreichen, wird dieser Umstand dem Arzt, der ein Medikament verschreibt, bzw. der Ordinationshilfe beim Stecken der e-card angezeigt. In der Ordination sieht man nur, dass eine Befreiung vorliegt – nicht aber aus welchem Grund! Wie bisher wird die Befreiung von der Rezeptgebühr auf dem Rezept vermerkt. In der Apotheke wird dem Versicherten diese Gebühr dann nicht mehr in Rechnung gestellt.
Die Ermittlung des Jahresnettoeinkommens für die Berechnung der Rezeptgebühren-Obergrenze erfolgt über die der Sozialversicherung bereits bekannten Daten. Die Mindestobergrenze liegt im Jahr 2015 bei rund 209 Euro bzw. 37 Rezeptgebühren. Dies bedeutet, dass jeder Versicherter, der nicht wegen sozialer Schutzbedürftigkeit gänzlich von der Rezeptgebühr befreit ist, zumindest 37 Rezeptgebühren bezahlen muss, bevor er wegen Erreichens der Rezeptgebührenobergrenze für das restliche Kalenderjahr von der Rezeptgebühr befreit ist.


Weitere Informationen:
Bei allgemeinen Fragen zur Rezeptgebühren-Obergrenze wenden
Sie sich bitte unter der Telefonnummer 05 0124 3360 (österreichweit
zum Ortstarif) an das SV-Servicecenter (Mo. bis Fr., 8 – 18 Uhr)




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Mehr Gesundheit für die Österreicher

Die österreichische Bevölkerung schätzt ihren Hausarzt. Repräsentative Befragungen ergaben, dass fast jeder – 93 Prozent der Befragten – einen Haus- oder Vertrauensarzt haben. Und dieser wird bei medizinischen Problemen auch regelmäßig aufgesucht – im Schnitt 4 – 5 mal pro Jahr.

Angesichts wachsender Komplexität in der Medizin wollen Patienten immer mehr Zeit für Gespräche mit dem Arzt. Der Wunsch nach medizinischer Gesamtbetreuung wird immer stärker falls auch andere Ärzte aufgesucht werden müssen und letztlich wächst der Wunsch nach längeren Öffnungszeiten bei den täglichen Ordinationszeiten, am Abend  sowie an Samstagen.  Im Rahmen der Gesundheitsreform will die Sozialversicherung ein neues Modell umsetzen. Eines, dass gleichzeitig die medizinische Versorgung der Bevölkerung verbessert, aber auch dem Arzt die Arbeit erleichtert. Der Arzt vor Ort soll in ein medizinisches Netzwerk eingebunden sein.  Konkret ist er der Leiter eines Kernteams – Allgemeinmediziner, diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal und Ordinationsassistenz - und arbeitet eng mit weiteren medizinischen, pflegerischen oder sozialen Berufsgruppen zusammen.

Für die Patienten bringt das viele Vorteile:

…eine flächendeckende medizinische Versorgung, wohnortnah, vernetzt und qualitätsgesichert.
…mehr Raum und Zeit für das Gespräch mit dem Arzt, gut koordinierte interdisziplinäre Behandlung bei kürzeren Wegen und flexibleren Öffnungszeiten.
…eine Rundum-Versorgung: Von der Gesundheitsvorsorge über die Untersuchung, die Behandlung im Krankheitsfall bis zur effizenten Betreuung chronisch Kranker
…ein medizinisch breites und zum Teil hochspezialisiertes Angebot, dass selbst schwerkranke Patienten in vertrauter Umgebung versorgt werden können.
…eine Verbesserung der Qualität der angebotenen Leistungen durch die enge  Zusammenarbeit von mehreren medizinischen Berufen

Weitere Informationen
finden Sie auf www.sicher-versorgt.at!
Wenn Sie Fragen und Wünsche haben, senden Sie diese an info@sicher-versorgt.at oder rufen Sie bei der Serviceline unter 050 124 2211 zur Gesundheitsreform an.