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Psychische Gesundheit


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Analyse der Versorgung psychisch Erkrankter


Der Themenbereich der psychischen Gesundheit wird gesellschaftlich und in der öffentlichen Diskussion immer stärker thematisiert.
Die Sozialversicherung, als einer der zentralen Akteure, stellt sich diesen Diskussionen, beleuchtet diesen Bereich und entwickelt eigene Positionen. Vorerst setzte sich die Sozialversicherung zum Ziel, das Thema auf Basis der eigenen Daten umfassend zu analysieren.
Ergebnis ist die in den Jahren 2010 und 2011 auf Basis von Daten des Jahres 2009 in Zusammenarbeit der Salzburger Gebietskrankenkasse und dem Hauptverband erarbeitete „Analyse der Versorgung psychisch Erkrankter“: 

linkBericht (508.0 KB)

linkAnhang_HVB (816.6 KB)

linkAnhang_SGKK (690.9 KB)


Auf Basis dieser Analyse hat die Sozialversicherung im Jahr 2012 für den eigenen Verantwortungsbereich eine Strategie vorgelegt, die für die nächsten 10 Jahre nachvollziehbare und evaluierbare Ziele entwickelt:

linkStrategie_Psychische Gesundheit (1.7 MB)


Vom Hauptverband  wurde eine Systematische Literaturübersicht (Review) mit folgendem Thema in Auftrag gegeben:


Kann Weiterbildung von praktischen ÄrztInnen zum Thema „psychische Gesundheit“ die medizinische Versorgung verbessern?


Ziel der vorliegenden Arbeit (systematischer Review) ist es, die internationale Forschungstätigkeit zur „klassischen“ inhaltsbezogenen Weiterbildung von ÄrztInnen für Allgemeinmedizin im Bereich „mental health“ (hier v.a. zur Depression und zu Angsterkrankungen) seit dem Jahre 2000 zusammenzufassen. Zusätzlich werden die Ergebnisse relevanter, bereits bestehender Reviews systematisch dargestellt.

Es wird ein Fokus auf F3- und F4-Diagnosen gelegt.

Da in den Studien im angesprochenen Forschungsbereich in der Regel davon ausgegangen wird, dass Weiterbildung klinische Outcomes, die Diagnosequalität, Heilmittelverschreibung verbessert bzw. zur Verringerung von Fällen der Arbeitsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit bzw. verminderter Arbeitsleistung führt, kann die oben stehende Fragestellung auch „gerichtet“ formuliert werden:

„Können durch Weiterbildungsmaßnahmen unter HausärztInnen/praktischen ÄrztInnen klinische Outcomes, die Diagnosequalität und Heilmittelverschreibung verbessert bzw. die Zahl von Fällen der Arbeitsunfähigkeit (AU), Berufsunfähigkeit (BU) bzw. verminderter Arbeitsleistung verringert werden?“

In der hausärztlichen Praxis kommen häufig Screeningverfahren für psychische Erkrankungen zur Anwendung – besonders häufig für Depressionen. Diese sollen das Erkennen und Behandeln psychischer Erkrankungen im Rahmen der knappen Zeit, die HausärztInnen pro PatientIn zur Verfügung stehen, erleichtern.

In der Arbeit  werden drei Screeningverfahren dargestellt, die im deutschsprachigen Raum besonders häufig verwendet werden.

linkEndbericht_Review_Weiterbildung_Hausärzte (2.7 MB)


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Modelle der Psychotherapieversorgung in Österreich


Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger hat dem Institut für höhere Studien (IHS) den Auftrag erteilt, Modelle der Psychotherapieversorgung in Österreich wissenschaftlich zu untersuchen. Die Studie stand unter der Autorenschaft von Dr. Monika Riedel.

Im Mittelpunkt steht die in Österreich bestehende Versorgung mit krankenversicherungsfinanzierter Psychotherapie als Sachleistung, und hierbei insbesondere die sogenannten „Vereinsmodelle“. Das Erkenntnisinteresse liegt dabei insbesondere in der Frage der PatientInnensteuerung und der qualitativen Betrachtung des gegenwärtigen Angebots.


linkProjektbericht (1.0 MB)