Fernreisen-Impfempfehlungen
Die zuständigen Impfberatungen erstellen gerne einen individuellen Impfplan, der folgende Kriterien berücksichtigt:
- Reiseziel, Reisestil und Aufenthaltsdauer
- Krankheiten, die im Reiseland als Gesundheitsrisiko in Frage kommen
- Nutzen-Risikoabwägung hinsichtlich der Impfungen
- Impfvorschriften
| Basisprogramm | Zusatzprogramm (abhängig vom Reiseziel) |
|---|---|
| Diphtherie-Tetanus | Gelbfieber |
| Polio | Meningokokken-Meningitis |
| Hepatitis A | Japan-B-Encephalitis |
| Hepatitis B | Tollwut |
| Typhus | Cholera |
Mit den Impfungen sollte zirka sechs Wochen vor Reiseantritt begonnen werden. Für schnell Entschlossene stehen aber auch kurzfristig Schutzmöglichkeiten zur Verfügung.
Unabhängig von den Reisebedingungen sollten alle Reisenden gegen Diphtherie, Tetanus und Kinderlähmung aktuell immunisiert sein. Diphtherie-Tetanus-Impfungen, die mehr als fünf Jahre sowie Impfungen gegen Kinderlähmung, die mehr als zehn Jahre zurückliegen, müssen vor Reiseantritt unbedingt aufgefrischt werden.
Falls Sie in malariagefährdete Gebiete reisen, vergessen Sie nicht, sich über geeignete Schutzmaßnahmen zu informieren!
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht jährlich jene Impfungen, die vorgeschrieben sind und in einem internationalen Impfpass eingetragen sein müssen.Impfvorschriften der WHO dienen oft dazu, das Gastland vor der Einschleppung einer bestimmten Infektionskrankheit zu schützen und haben nicht immer mit dem Vorkommen dieser Erkrankung im Land zu tun.
Impfempfehlungen beziehen sich auf Infektionskrankheiten, die im Gastland vorkommen. Sie sollen vor allem die Reisenden schützen.
