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Vorsorgeuntersuchung

Innovative Prävention gegen Volkskrankheiten


Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und die Österreichische Ärztekammer haben sich auf eine Neugestaltung der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung auf der Grundlage der aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse geeinigt.
Logo Vorsorgeuntersuchung_Foto: Sozialversicherung  Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und die Österreichische Ärztekammer haben sich auf eine Neugestaltung der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung geeinigt. Grundlage dazu: aktuelle medizinisch-wissenschaftliche Erkenntnisse.

Innovation und moderne Lebensstil-Medizin - im Überblick

Mehr als bisher fließen die Erkenntnisse der modernen Lebensstil-Medizin in die Vorsorgeuntersuchung ein. So geht es nicht nur um die Früherkennung verbreiteter Zivilisationskrankheiten, sondern auch um
  • Aufklärung und Unterstützung bei der gesundheitsfördernden Veränderung des Lebensstils bei den Kernthemen Bewegung, Ernährung und Rauchen. Dabei kommen die Parameter Body-Mass-Index, Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin zur Anwendung.
  • Die Beraterrolle der Ärzte wird deutlich verstärkt. Für jeden Untersuchten wird ein eigenes Risikoprofil erstellt. Der Arzt kann besser auf die individuelle Lebenssituation der Menschen eingehen und weitere zielführende Maßnahmen ansprechen (Raucherentwöhnung, Ernährungs- und Bewegungsberatung).
  • Neu im Programm ist unter anderem eine Erweiterung der Darmkrebsvorsorge für Menschen über 50 Jahre. Zusätzlich zum Hämoccult-Test (Untersuchung des Stuhls auf Blut) wird die Koloskopie (Darmspiegelung) zur Darmkrebsvorsorge aufgenommen.
  • Bei Personen ab 65 Jahren wird verstärkt auf die Hör- und Sehleistung Augenmerk gelegt.
  • Im internationalen Vergleich schneidet Österreich bezüglich Parodontal-Erkrankungen schlecht ab. Aus diesem Grund wurde das Themenfeld Parodontal-Erkrankungen in das neue Programm der VU-neu aufgenommen. Um auch in diesem Bereich der österreichischen Bevölkerung eine optimale Gesundheitsversorgung zu garantieren.
  • Zusätzliche Neuerung: ein Einladungs- und Erinnerungssystem zur Vorsorgeuntersuchung.
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Vorsorgeprogramm nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft

Die Vorsorgeuntersuchung basiert auf den besten und renommiertesten internationalen Vorsorge- und Früherkennungsprogrammen unter der Prüfung der lokalen Anwendbarkeit. Das ergibt eine harmonische Kombination bewährter Untersuchungsschritte der bisherigen Vorsorgeuntersuchung mit modernen Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft. Es wurden nur jene Untersuchungen und Verfahren aufgenommen, die den Bürgerinnen und Bürgern einen echten Gesundheitsnutzen bringen. Zweifelhafte Verfahren, bei denen eine ungünstige Nutzen-/Schadenbilanz auftritt, wurden dezidiert ausgeschlossen.
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Information und Beratung im Mittelpunkt

Im Zentrum der neuen Vorsorgeuntersuchung stehen Information und Beratung. Das Programm soll allen Teilnehmern zeigen, wie es um ihre Gesundheit steht und was sie selbst für ihren Körper tun können. Gerade die intensive Auseinandersetzung mit der Lebensweise und den Lebensumständen soll auch die Erarbeitung eines individuellen Risikoprofils möglich machen. Mit Hilfe dieser Bewertung des Lebensstil bedingten Erkrankungsrisikos können die Ärzte beizeiten bestimmte Empfehlungen etwa hinsichtlich Ernährung, Bewegung und Rauchen herausarbeiten.
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Neues Einladungssystem soll Teilnahme an Vorsorgeuntersuchung fördern

In Österreich gehen jährlich ca. 12,4 % der relevanten Bevölkerung zur Vorsorgeuntersuchung. Da die Menschen im Durchschnitt nur alle 3 Jahre gehen, erreicht man knapp 40 % der Bevölkerung.

Trotz der hohen Akzeptanz der Vorsorgeuntersuchung in Österreich geht es darum, noch mehr Menschen mit diesem modernen Vorsorge-Instrument zu erreichen.

Mittels gezieltem Einladungssystem sollen insbesondere jene Personen zur Vorsorgeuntersuchung eingeladen werden, die dieses wichtige Präventionsprogramm bislang nicht in Anspruch genommen haben, davon jedoch einen großen Nutzen erzielen könnten bzw. mögliche Risikogruppen.

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