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Motivatoren und Zufriedenheit von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten


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Warum beschäftigen wir uns mit diesem Thema?

Studien zeigen, dass Qualität und Effizienz in der Gesundheitsversorgung zu einem überwiegenden Teil von der Arbeitszufriedenheit und Motivation der Ärztinnen und Ärzte beeinflusst wird. Derzeit ist wenig über die tatsächlichen Faktoren der Motivatoren von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in Österreich bekannt.


Was möchten wir wissen und wie können wir dieses Wissen generieren?

Im Zentrum dieser Zusammenfassung steht die Frage, welche Faktoren die Ärztinnen und Ärzte in Österreich motivieren und wie soziale Beziehungen auf die Motivatoren wirken. Dazu werden wesentliche Erkenntnisse aus Literatur und Empirie gesammelt.


Was sind unsere Ergebnisse?

Was beeinflusst Motivation und Zufriedenheit?

Die Beziehungen der Ärztinnen und Ärzte zu ihren Umwelten beeinflussen deren Motivation und Zufriedenheit. Geprägt werden diese Beziehungen durch die Erwartungen der Ärztinnen und Ärzte an die Patientinnen und Patienten, die Sozialversicherung, die Politik sowie weiteren Umwelten. Aber auch umgekehrt beeinflussen die Erwartungen dieser Umwelten die Beziehung zu den Ärztinnen und Ärzten. Die Beziehungen sind von impliziten Spielregeln geprägt. Anhand der vorliegenden empirischen Studien wurden die Erwartungen der Umwelten herausgearbeitet, um diese Spielregeln sichtbarer zu machen. 

 

Welche Schlüsse ziehen wir daraus?

Zufriedenheit und Motivation können nur bis zu einem gewissen Grad mittels monetären Anreizen beeinflusst werden. Entscheidend zur Optimierung der Behandlungsqualität ist ein Paket aus monetären und nicht-monetären Anreizen. Zur Gestaltung dieses Pakets zeigen Theorie und Empirie bereits einige Empfehlungen auf. Die Übertragbarkeit dieser Empfehlungen auf die regionalen Anforderungen muss in einem nächsten Schritt noch geprüft werden.