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Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag



Ziel der seit 2008 bestehenden Rahmen-Pharmaverträge ist es, durch einen freiwilligen Beitrag der pharmazeutischen Unternehmen und der pharmazeutischen Großhandelsfirmen die Leistungsfähigkeit der sozialen Krankenkassen, insbesondere auch gegenüber dem Patienten, zu unterstützen. Dafür leisten pharmazeutische Unternehmen und Großhändler mit dem Rahmen-Pharmavertrag 2018 (Laufzeit 1.1.2016 bis 31.12.2018) neuerlich Solidarbeiträge an die Krankenversicherungsträger: im Jahr 2016 125 Millionen Euro, im Jahr 2017 und 2018 insgesamt bis zu 160 Millionen Euro (in Abhängigkeit der tatsächlichen Ausgabensteigerung für Arzneimittel).


Darüber hinaus werden die „Gemeinsamen Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag“ weitergeführt. Rund zwei Millionen Euro im Jahr bzw. insgesamt 6,4 Millionen Euro sind für die Förderung von Projekten im Bereich Kindergesundheit und Prävention reserviert.

Die Intention der Vertragspartner ist hier, durch innovative Maßnahmen/Projekte der Öffentlichkeit, anderen Partnern im Gesundheitswesen und der Politik Handlungsnotwendigkeiten aufzuzeigen und nicht zuletzt vorzuleben, wie leistungsfähig zwei Partner im Gesundheitswesen sein können.


Auf dieser Grundlage und im Rahmen dieser Zweckwidmung besteht die Möglichkeit, Förderanträge einzubringen. Welche der zahlreichen Projekte tatsächlich aus den Mitteln des Rahmen-Pharmavertrages gefördert werden, entscheidet das eigens dafür eingerichtete, paritätisch besetzte „Gremium Gesundheitsziele“.


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Fördergegenstand im Jahr 2016

Fördergegenstand sind laut Rahmen-Pharmavertrag Projekte im Bereich Kindergesundheit und Prävention. Gegenstand der Förderung im Jahr 2016 sind Maßnahmen zur Förderung gesunder Ernährung, gesundheitswirksamer Bewegung und psychischer Gesundheit. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren.  


Wir fördern Projekte, die:

  • einen klaren Bezug zu  nationalen Strategien und Zielsetzungen  (Rahmen- Gesundheitsziele und Gesundheitsförderungsstrategie) aufzeigen,
  • sich an den Gesundheitsdeterminanten orientieren,
  • wirkungsorientiert konzipiert sind und 
  • auf nachhaltige Veränderungen abzielen und/oder Überlegungen zur Überführung in den Regelbetrieb enthalten.

Förderungen sind möglich für Projekte, die frühestens im Folgejahr der Antragstellung starten und sich ausschließlich mit diesem Fördergegenstand befassen. Gefördert werden können auch Projekte, die sich mit dem Fördergegenstand unter dem Gesichtspunkt von Forschungsprojekten (inkl. Erhebungen zu epidemiologischen Daten) und wissenschaftlichen Arbeiten auseinandersetzen.

Nähere Informationen finden Sie im Dokument „Informationen zum Fördergegenstand 2016“.


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Informationen zur Einreichung von Förderanträgen

Förderungen können vom 22.08.2016 bis 13.10.2016 (einlangend) elektronisch unter folgenden eMail-Adressen eingebracht werden:

gesundheitsziele@hvb.sozvers.at

oder

gesundheitsziele@pharmig.at

 

Für Förderanträge ist ausschließlich das vorliegende Antragsformblatt samt Unterschriftsblatt zu verwenden. Weitere Informationen zur Einreichung von Förderanträgen entnehmen Sie bitte dem vorliegenden Leitfaden für Förderanträge, den Erläuterungen zum Antragsformblatt sowie der Checkliste, mit Auflistung aller einzureichenden Unterlagen.


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Bekanntgabe der geförderten Projekte im Förderjahr 2016

Nach Prüfung der formalen Voraussetzungen und der Vollständigkeit werden die eingereichten Förderanträge im Laufe des Jahres bewertet. Die Bekanntgabe der geförderten bzw. nicht geförderten Projekte im Förderjahr 2016 wird Anfang 2017 erfolgen und dem Antragsteller mitgeteilt werden.

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Förderung besteht nicht.