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Wege zur Patientenzentrierung: Was bringt Versorgungsforschung den PatientInnen?


Die patientenzentrierte Versorgung ist das Wort der Stunde in der Versorgungsforschung. Hier treten Kommunikation und Transparenz zwischen Ärztinnen und Ärzten und PatientInnen sowie deren Umfeld in den Mittelpunkt. Die medizinische Behandlung über die gesamte Behandlungskette und das Gesundheitssystem sollen besser auf die PatientInnen abgestimmt werden. Dies wurde auch in der Bundes-Zielsteuerung festgeschrieben und Patientenorientierung im Bundes-Zielsteuerungsvertrag als handlungsleitendes Prinzip anerkannt.

Kann die Stärkung patientenzentrierter Ansätze dazu beitragen unser solidarisches Gesundheitssystem fit für die Zukunft zu machen? Wie sehen die Wünsche der PatientInnen an ihr Gesundheitssystem aus? Welche systemischen Rahmenbedingungen können geschaffen werden um PatientInnen aktiv informiert mitentscheiden zu lassen und was kann schließlich die Versorgungsforschung dazu beitragen? Diese Themen griffen die beiden Vortragenden der EWG-Veranstaltung auf und gaben in Ihren Präsentationen einerseits einen Überblick über die Aktivitäten der Versorgungsforschung und formulierten andererseits die Erwartungen an die Versorgungsforschung.

Mag. Andreas Goltz, Leiter des Teams Gesundheitsökonomie der EWG, präsentierte einen Überblick über die Versorgungsforschungsaktivitäten der Sozialversicherung. Er veranschaulichte hierbei, was die Versorgungsforschung dazu beitragen kann, das Versorgungssystem patientenorientierter zu gestalten.


Die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwältin Dr.in Sigrid Pilz kennt die persönlichen Erfahrungen der PatientInnen und gab einen genaueren Einblick von deren Seite. Was sind die Anliegen von PatientInnen und wie können wir Vorschläge von Patientenseite besser umsetzen und unsere Arbeit in ihrem Sinne verbessern?