DRUCKEN

Editorial Oktober 2018


Dr. Wilhelm Donner

Der Autor:
Dr. Wilhelm Donner
 
ist Chefredakteur der Sozialen Sicherheit im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

EDITORIAL


Liebe Leserinnen und Leser! In dieser Oktober-Ausgabe der Sozialen Sicherheit werden primär zwei Jubiläen in Erinnerung gerufen, die für die österreichische Sozialversicherung von nicht geringer Bedeutung sind. Zum einen wurde der Hauptverband vor 70 Jahren gegründet und zum anderen wurde vor 25 Jahren das Pflegegeld in Österreich ins Leben gerufen, d. h. das Bundespflegegeld trat in Kraft.

Aktuelle Meldungen berichten u. a. über eine Veranstaltung im Hauptverband zu der Frage, inwieweit e-Health sinnvoll in der Gesundheitsversorgung eingesetzt werden kann und die digitale Medizin tatsächlich mehr Effizienz bringt. Auch wird über das erfolgreiche Projekt „Bewegt im Park“ berichtet, bei dem über 450 Bewegungskurse bei rund 50.000 Teilnehmern allein im Jahr 2018 angeboten wurden. Ein Rückblick auf das „Europäische Forum Alpbach“ ,bei dem im vergangenen Sommer die österr. Sozialversicherung sehr präsent war, schließt die aktuelle Berichterstattung ab.


Dr. Guenther Steiner nimmt in Folge einen kompakt gehaltenen Rückblick auf die Gründung des Hauptverbandes im Jahr 1948 vor und streift dann überblicksartig die Geschichte dieser wesentlichen Einrichtung der österreichischen Sozialversicherung.


Dr. Margarethe Grasser und Dr. Johannes Rudda zeichnen in ihrem Fachbeitrag detailliert die Entwicklung des Pflegegeldes im letzten Vierteljahrhundert nach, gehen auf die Reformen und Novellierungen ein und werfen einen Blick in die Zukunft.


Die Vorsorgeuntersuchung wird in einem weiteren Beitrag von Univ.-Prof. DDr. Gerhard Reichmann und Univ. Prof. Dr. Margit Sommersguter-Reichmann einer empirischen Studie unterzogen, wobei sowohl die Inanspruchnahme als auch die Zufriedenheit Gegenstand dieser Erforschung waren.


Abschließend befasst sich Heike Kraus-Füreder mit dem gegenwärtigen Angebot an Gesundheits-Apps und stellt auch eine vermehrte Verwendung innerhalb der österr. Sozialversicherung fest. Diese Angebote sollten aber – so die Forderung der Autorin – verstärkt die Bedürfnisse von Nutzern mit eingeschränkter Gesundheitskompetenz berücksichtigen.



Dr. Wilhelm Donner