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Analyse der nicht-krankenversicherten Personen in Österreich


Endbericht von Michael Fuchs, Katarina Hollan (Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung) und Martin Schenk (Diakonie Österreich) im Auftrag des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger.


Die Krankenversicherung hat in Österreich den Status einer gesetzlich geregelten Pflichtversicherung. Diese knüpft an Erwerbstätigkeit bzw. die Realisierung eines sonstigen Pflichtversicherungstatbestandes an; der Krankenversicherungsschutz erstreckt sich aber auch auf anspruchsberechtigte Angehörige (abgeleiteter Versicherungsschutz) sowie auf freiwillig Selbstversicherte. In den letzten Jahren wurden mehrere politische Maßnahmen gesetzt, um den Einbezug von Personen in die Krankenversicherung zu forcieren. Dazu zählen die Einführung der Grundversorgung für hilfs- und schutzbedürftige Fremde, die Erweiterung von Schutzfristen, die Bereitstellung einer eigenen Krankenversicherung auch bei Verlust der Notstandshilfe aufgrund der Höhe des Partner/Inneneinkommens sowie der Einbezug auch von Bezieher/Innen der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) in die Krankenversicherung.


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