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Editorial Mai 2017


Dr. Wilhelm Donner HVB 120x160px Der Autor:
Dr. Wilhelm Donner
 
ist Chefredakteur der Sozialen Sicherheit im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.


EDITORIAL


Liebe Leserinnen und Leser!


Die Mai-Ausgabe der Sozialen Sicherheit berichtet über die Vorstandssitzung des Hauptverbandes vom 9. Mai und die Wahl des neuen Hauptverbandsvorsitzenden Dr. Alexander Biach.

Die umfängliche Aufbereitung der Gebarungsergebnisse des Jahres 2016 leisten in diesem Jahr Mag. Thomas Etlinger und Karolina Firzinger von der Statistik-Abteilung des Hauptverbandes. Auf Basis der Rechnungsabschlüsse der SV-Träger werden der Stand der sozialversicherten Personen, deren Beiträge sowie der Bezug von Leistungen in tabellarischer Form dargestellt, ebenso die Anpassung der Pensionen und der Unfallrenten. Die Präsentation erfolgt in der Reihenfolge Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung.

Tim Teichert und Sophie Fössleitner (beide Hauptverband) bringen in einem weiteren Beitrag eine zweiteilige Strukturanalyse des niedergelassenen ärztlichen Bereiches, deren erster Teil – im Wesentlichen noch eine Bestandsaufnahme und ein Überblick zur Ärzteschaft in Österreich – in diesem Heft zur Lektüre geboten wird. Im zweiten Teil wird vor allem auf jene Ärztinnen und Ärzte eingegangen, die im Rahmen eines §°2-Kassenvertrages praktizieren.

Danach berichten Mag. Katharina Siegl und DI Claudia Pirngruber (beide OÖGKK) über ein oftmaliges Ärgernis unter Patienten, den Wartezeiten beim Facharzt. Die OÖ Gebietskrankenkasse befasst sich seit mehreren Jahre mit diesem Problem und hat teils überraschende Erkenntnisse gewonnen. Eine dieser Erkenntnisse aus dem Bundesland Oberösterreich lautet, dass offenbar kein Zusammenhang zwischen der Auslastung der Ordination und der Wartezeit auf einen Termin besteht.

Gabriele Gruber (Gesundheit Österreich GmbH) wiederum gibt ihre Erfahrungen aus dem Gesundheitsziele-Prozess kund, wobei es um die aktive Einbindung mehrerer Politikbereiche geht. Leadership sei eine der vorrangigen Eigenschaften, um die es neben einer Prozessbegleitung sowie ausreichender Ressourcenwidmung aus ihrer Sicht geht.

Schließlich gibt Dr. Thomas Czypionka (Institut für höhere Studien) einen Einblick zu den Vorträgen der „Vienna Healthcare Lectures“ vom vergangenen Sommer 2016, bei denen es um die praktische Umsetzung der Primärversorgung in verschiedenen europäischen Ländern ging.


Dr. Wilhelm Donner